STUV-Notausgangsverschluss nach DIN EN 179

Drei Verschlusspunkte für optimale Sicherheit

Heiligenhaus, 16.01.2013 – Wenn in einem Gebäude durch Feuer oder andere Ursachen lebensbedrohliche Situationen entstehen, zählt bei der Flucht jede Sekunde. Der Einsatz von handelsüblichen Einsteckschlössern ist in dieser Lage äußerst riskant, da eine verschlossene Tür nicht, oder nur mit kritischem Zeitverlust über den Profilzylinder geöffnet werden kann. Die Folgen können verheerend sein.

Um derartige Situationen zu vermeiden und um den Menschen in betroffenen Gebäuden einen einfachen Fluchtweg zu ermöglichen, wurde die Europanorm DIN EN 179 entwickelt. Sie gilt für Gebäude, in denen sich kein öffentlicher Publikumsverkehr aufhält und deren Besucher die Funktion der Rettungswegtüren kennen.

Steinbach & Vollmann hat für Notausgangstüren in Servicestationen – z.B. Windkraftanlagen, Gas-, Wasser- und Netzwerkstationen, sowie Basestations für den Mobilfunk – einen Verschluss mit drei Fallenriegeln entwickelt. Der Bolzendurchmesser von 14 mm garantiert dabei ein sicheres Verschließen. Die Notfunktion gewährleistet zu jeder Zeit das Entriegeln und Öffnen der Tür von der Gebäudeinnenseite. Eine einzige Betätigung des Türdrückers reicht aus, um die Notfunktion unabhängig vom Verschlusszustand zu aktivieren. Ein Schlüssel ist nicht erforderlich. Das Öffnen von außen ist dagegen nur über einen Schlüssel durch autorisierte Personen möglich. Weiterhin ist durch den optionalen Einsatz eines sicherheitsgetesteten Schwenkhebels gemäß RC2 die Tür von außen gegen Vandalismus geschützt.

Der Stahl-Verschluss ist für einflügelige DIN auswärts öffnende Türen mit max. 100 kg  Türflügelgewicht konzipiert. Die zulässige Türhöhe liegt zwischen 2.011 und 2.520 mm. Die maximale Türbreite ist auf 1.932 mm festgelegt.