Polizeieinheiten zu Besuch bei STUV

Einblick in Hochsicherheitstechnik

Heiligenhaus, 12.12.2012 – „Ein nicht ganz alltäglicher Besuch von Spezialkräften für nicht ganz alltägliche Polizeieinsätze.“ So fasst Außendienstmitarbeiter Peter Nebel die jüngste Besucherveranstaltung bei STUV an der Parkstraße zusammen. 

Mitarbeiter der Polizei Nordbayern informierten sich zwei Tage über Entwicklung, Herstellung und Anwendung von Hochsicherheitsschlössern im Justizvollzug und Polizeistationen. Anlass für den Termin war eine behördliche Anfrage aus Bayern bei der örtlichen STUV-Vertretung.

Notwendige Einsätze der Einheiten können z. B. durch Geiselnahme oder Meuterei der Insassen entstehen. Und dabei muss es im Ernstfall auch schon mal ganz schnell gehen, um Menschen aus Gefahrensituationen zu retten.

„Eigentlich könnten die Interessen der Polizeikräfte und uns als Hersteller  gegensätzlicher nicht sein“, so Peter Altenburg, Entwickler bei STUV. „Wir konstruieren Hochsicherheitsschlösser, um unbefugtes Öffnen zu verhindern. Die Einheiten müssen blockierte Türen aber im Einsatzfall öffnen können. Und das mit möglichst wenig Aufwand und Zerstörung.“

STUV-Außendienstmitarbeiter Peter Nebel (links) und Konstrukteur Peter Altenburg (rechts) mit Polizeikräften aus Nordbayern

In gemeinsamen Gesprächen wurde die Sicherheitsphilosophie diskutiert und der Aufbau der Schlosstechnik erläutert. Dabei zeigte sich der ein oder andere Besucher von der Komplexität des Schlossinnenlebens durchaus beeindruckt. Peter Altenburg: „Wir vermitteln den Beamten ein Gefühl dafür, wie ein Hochsicherheitsschloss aufgebaut ist. Mit dieser Kenntnis wissen die Einsatzkräfte, was sie im Erstfall erwartet und können sich entsprechend vorbereiten.“

Im Ergebnis der erfolgreichen Veranstaltung haben beide Seiten ihren Erfahrungsschatz für ihre tägliche Arbeit erweitert und konkrete Ansprechpartner für zukünftige Fragestellungen gewonnen.