Gut gepolstert

Recyclingmaterial schützt STUV-Produkte beim Versand

Verpackungen gehören zu unserem täglichen Leben. Sie schützen Produkte im Lager- und Lieferprozess. Die kontinuierliche Bergfahrt im B2B und B2C-Geschäft und hohe Qualitätsansprüche stellen mittelständische Produzenten vor neue umweltpolitische Herausforderungen. Zum Beispiel in Versandfragen.

Heiligenhaus, 16.12.2013 – Weniger Umweltauswirkungen durch die Verwendung von recycelten Materialien. Steinbach & Vollmann hat das Füll- und Polstermaterial für Warenlieferungen bereits vor einiger Zeit auf den umwelttechnischen Prüfstand gestellt. Wesentliches Ziel war dabei ein kreislauforientiertes Ressourcenmanagement.

Versandverpackungen sollten im Idealfall nach der Nutzung problemlos recycelt und für die Herstellung neuer Materialien eingesetzt werden können. Monomaterialien erleichtern ein hochwertiges Recycling, wogegen Verbundstoffe aus mehreren Materialien das Recycling erschweren und verteuern.

Das Material sollte nicht nur recyclingfähig sein, sondern bereits selbst zu einem hohen Anteil aus wiederverwerteten Rohstoffen bestehen. Bei der Suche stieß man auf ein deutsches Dienstleistungsunternehmen. Mit dem neuen Geschäftspartner konnten gleich zwei Verpackungsfragen gelöst werden:

Zum einen müssen die Kartonagen der STUV-Zulieferer entsorgt werden. Kosten für Container und Abholung entstehen. Zum anderen ist ein schützendes Polster notwendig, um den sicheren Versand der STUV-Produkte zu gewährleisten.

Die heutige Lösung besteht in der Abholung der gesammelten Altkartonagen in Heiligenhaus und deren Verarbeitung zu Füllmaterial. So entsteht ein mehrwegfähiges und staubfreies Papierpolsterkissen mit ausgezeichneten Polstereigenschaften. Gemeinsam mit dem Umkarton wird damit die Realisierung einer Verpackung aus Monomaterial und damit gesteigerte Nachhaltigkeit bei STUV erreicht.